5.12.
2017
Dienstag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Veranstalter:

Pro Arte Konzerte Essen.

Konzertende:

gegen 22:00 Uhr.

Preise (€): 22,- / 64,90 / 73,70 / 79,20 / 84,70 / 91,30 / 97,90 inkl. Systemgebühr.

 

Nemanja Radulovic
Russische Staatskapelle Moskau

Nemanja Radulovic, Violine
Russische Staatskapelle Moskau
Valerij Poljanski, Dirigent

Pjotr I. Tschaikowski
Konzert D-Dur für Violine und Orchester, op. 35
Pjotr I. Tschaikowski
Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 "Pathétique"
Pjotr I. Tschaikowski
Krönungsmarsch D-Dur

Seit Niccolò Paganini ganz Europa ins Delirium spielte, ist der Begriff "Teufelsgeiger" im kollektiven Bewusstsein fest verankert. Man denkt an flamboyante Exzentrik und Hexerei auf vier Saiten. Mit dem Gothic-Styling seiner extravaganten Künstlerfotos, der wallenden Lockenpracht und seiner rasanten Technik wirkt der 32-jährige Serbe Nemanja Radulovic wie eine Wiederkehr Paganinis im 21. Jahrhundert, optisch könnte man ihn auch in den Rock-Arenen vermuten. Seit einigen Jahren hat er aber die Tempel klassischer Hochkultur mit einer atemberaubenden Mischung aus feuriger Musikantik, Emotionalität und der Eleganz der französischen Violinschule (in der er ausgebildet wurde) erobert. Das Label Deutsche Grammophon gab ihm einen weltweiten Exklusivvertrag, er spielt in der New Yorker Carnegie Hall ebenso wie in der Berliner Philharmonie oder der Suntory Hall in Tokio. 2015 wurde er mit einem ECHO-Klassik-Preis ausgezeichnet. Keine Frage, dass ihm Tschaikowskis höllisch schweres Violinkonzert geradezu auf den Leib geschrieben ist. Vor allem in Begleitung eines der angesehensten Orchester Russlands und eingebettet in ein fulminantes sinfonisches Programm.

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