20.4.
2017
Donnerstag | 20:00 Uhr
Alfried Krupp Saal
Veranstalter:

Essener Philharmoniker.

Konzertende:

gegen 22:00 Uhr.

Preise (€): 14,- / 17,- / 21,- / 26,- / 30,- / 36,- / 41,- inkl. Systemgebühr.

 

9. Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker
Rokoko-Variationen

Sebastian Klinger, Violoncello
Essener Philharmoniker
Pedro Halffter, Dirigent

Pjotr I. Tschaikowski
Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur für Violoncello und Orchester, op. 33
Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 7 C-Dur, op. 60 "Leningrader"

Zwei russische Komponisten, zwei Utopien - wenn diese auch ganz individuell geartet sein mögen. Pjotr I. Tschaikowski befand sich in den 1870er Jahren wohl in einer Tiefphase seines Lebens, sowohl beruflich als auch privat mit der ebenso verzweifelt eingegangenen wie katastrophal endenden Ehe mit Antonina Miljukova. 1876/1877 besann er sich auf das von ihm so verehrte "sonnige Genie" Wolfgang Amadeus Mozart und huldigte in seinen Rokoko-Variationen der Wiener Klassik. Schostakowitsch musste sich weniger den eigenen Geistern als den realen politischen Bedrohungen stellen. Er vollendete seine siebte Sinfonie, sein heute bekanntestes Werk, in den Wochen nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion und widmete sie unter anderem dem "Kampf gegen den Faschismus". Die ersten Aufführungen fanden unter Bombenangriffen statt, doch die Zuhörer weigerten sich stets, sich in die Schutzräume zu begeben. Zu stark waren die Macht und Ausdruckskraft dieser Musik.

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